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Rechtliche Fakten rund um das Verkehrsstrafrecht in Stuttgart

Als Teilgebiet des Verkehrsrechts befasst sich das Verkehrsstrafrecht mit der Sicherheit im Straßenverkehr. Das zugrunde liegende Strafgesetzbuch (StGB) unterscheidet Ordnungswidrigkeiten und Verkehrsdelikte. Letztere gelten im Straßenverkehr als Straftat und somit als schwerwiegender Verstoß. Die häufigsten Verkehrsdelikte auf deutschen Straßen sind folgende:

  • Kennzeichenmissbrauch
  • Unerlaubtes Fahren trotz Fahrverbot
  • Fahren ohne Kfz-Haftpflichtversicherung
  • Hinterziehung der Kfz-Steuer
  • Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort (Fahrerflucht)
  • Unterlassene Hilfeleistung
  • Verbotenes Kraftfahrzeugrennen
  • Gefährdung des Straßenverkehrs
  • Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr
  • Trunkenheit im Verkehr
  • Fahren unter Einfluss von Alkohol oder Drogen

Wir von der Anwaltskanzlei Scheerer & Maly in Stuttgart wissen, dass bei einer Verkehrsstraftat ein Rechtsanwalt eine entscheidende Rolle spielt. Schließlich entscheidet das Gericht in jedem Einzelfall, welches Strafmaß erteilt wird. Wir verschaffen uns einen Überblick über die jeweiligen Umstände des Tathergangs und beraten Sie mit Rechtskompetenz und Erfahrung zu Ihren Möglichkeiten.


Ordnungswidrigkeit vs. Straftat: Wo liegt der Unterschied?

Zwischen einer Ordnungswidrigkeit und einer Straftat besteht ein entscheidender Unterschied: Eine Ordnungswidrigkeit kommt aufgrund von Fahrlässigkeit zustande, während bei einer Straftat davon ausgegangen wird, dass diese tendenziell bewusst ausgeübt wird. Dementsprechend geht von Straftaten eine höhere kriminelle Energie aus, weshalb diese in der Regel eine größere Gefährdung des Straßenverkehrs darstellen und härter bestraft werden. Das Ziel der vergleichsweise harten Bestrafung nach dem StGB besteht darin, die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten.

Wird eine Ordnungswidrigkeit meist mit einem Bußgeld bestraft, so wird bei einem Verkehrsdelikt ein Gerichtsverfahren eingeleitet. Dabei ist das Strafmaß nicht starr festgelegt, weshalb das frühzeitige Hinzuziehen eines Rechtsanwalts für Verkehrsstrafrecht unabdingbar ist. Eine Ausnahme gilt für Verkehrsdelikte, bei denen Ablauf und Schuld eindeutig sind. Ist dies der Fall, kann eine Gerichtsverhandlung ausbleiben und der Strafbefehl sofort erlassen werden. Wird innerhalb einer zweiwöchigen Frist kein Widerspruch eingelegt, wird der Strafbefehl rechtskräftig vollzogen.

Welche Sanktionen sind im Verkehrsstrafrecht sind zu erwarten?

Verstöße gegen das Verkehrsstrafrecht können mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren belegt werden. Da es für Verkehrsdelikte kein starres Strafmaß gibt, kann dieses im Einzelfall variieren. Bei bestimmten Verkehrsstraftaten, den sogenannten Katalogtaten, kann zusätzlich der Entzug der Fahrerlaubnis folgen. Darunter fallen:

  • Fahren im Vollrausch
  • Gefährdung des Straßenverkehrs
  • Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort

Nach Ablauf der Sperrfrist muss die Fahrerlaubnis neu beantragt werden. Wurde lediglich ein Fahrverbot von ein bis drei Monaten verhängt, kann die betreffende Person anschließend wieder ohne eine Neubeantragung am Straßenverkehr teilnehmen.


Warum ein Anwalt für Verkehrsstrafrecht?

Ein Verkehrsdelikt ist keine Bagatelle. Nicht ohne Grund zieht eine solche Tat ein Verfahren vor Gericht nach sich. Sind Sie von einem solchen Fall betroffen, sollten Sie rechtzeitig einen geeigneten Strafverteidiger hinzuziehen. Wir von der Anwaltskanzlei Scheerer & Maly in Stuttgart stellen Ihnen einen qualifizierten Fachanwalt für Verkehrsrecht zur Seite, der sich mit der Rechtsmaterie des Verkehrs- und Strafrechts auskennt und bereits zahlreiche Mandanten erfolgreich betreut hat. Kommen Sie frühzeitig auf uns zu, um sich rechtlich beraten und im Falle des Falls gerichtlich vertreten zu lassen.

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Auto fährt über rot