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Anwaltliche Unterstützung zum Thema Schadensersatz in Stuttgart

Nach einer Sachbeschädigung, einem Unfall oder einem medizinischen Behandlungsfehler können Sie als geschädigte Person unter Umständen Schadensersatz geltend machen. Dies ist der Fall, wenn durch die schuldhafte Handlung Ihr Leben, Ihr Eigentum oder Ihre Rechte verletzt werden. Es muss zweifelsfrei nachweisbar sein, dass daraus ein wirtschaftlich messbarer Schaden entstanden ist. Sollte dieser nicht messbar sein, können Sie als Ausgleich Schmerzensgeld beantragen. Wir von der Anwaltskanzlei Scheerer & Maly in Stuttgart beraten Sie im Einzelfall gerne ausführlich zu Ihren Rechten und prüfen für Sie genau, welche Schadensersatzansprüche Ihnen zustehen.


Wann besteht Anspruch auf Schadensersatz?

Laut §§ 823 ff. BGB besteht unter anderem bei folgenden Rechtsverletzungen eine Schadensersatzpflicht:

  • Verletzung vertraglicher Sorgfaltspflichten (z.B. fehlerhafte Beratung durch einen Steuerberater)
  • Verletzung einer Pflicht aufgrund eines Kaufvertrages (z.B. nicht bezahlte Ware)
  • Sachschäden (z.B. Kratzer am Auto nach fehlerhaftem Ausparken)
  • Personenschäden (z.B. bei Ärztepfusch oder Behandlungsfehler)
  • Verletzung von Persönlichkeitsrechten

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Was ist der Unterschied zwischen gesetzlichen und vertraglichen Schadensersatzansprüchen?

Gesetzliche Schadensersatzansprüche sind in Bezug auf die unerlaubte Handlung in entsprechenden Gesetzen normiert. So ist nach § 249 Abs. 1 BGB der Schädigende gesetzlich dazu verpflichtet, den Zustand wiederherzustellen, der ohne das schädigende Ereignis bestanden hätte. Dies umfasst auch den entgangenen Gewinn, der nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge eingetreten wäre.

Im Vergleich dazu können sich vertragliche Schadensersatzansprüche nur aus Vereinbarungen zwischen Anspruchsteller und -gegner ergeben. Werden die im Vertrag festgeschriebenen Leistungspflichten verletzt, übernimmt die davon betroffene Vertragspartei dafür Haftung. Entsprechende Schadensersatzansprüche entstehen z.B., wenn der Verkäufer die vom Käufer bestellten Sachen nicht oder nur verspätet liefert. Auch eine Verletzung der Rücksichtnahmepflicht fällt darunter, wenn sich z.B. ein Kunde aufgrund von mangelhafter Sicherheit in Verkaufsräumen verletzt.


Verjährung bei Schadensersatzansprüchen

Schadensersatz kann grundsätzlich nur geltend gemacht werden, wenn der Anspruch darauf noch nicht verjährt ist. Gemäß § 195 BGB verjährt dieser nach einer Frist von drei Jahren. Diese tritt zum Ende des Jahres ein, in dem der Schaden aufgetreten ist. Hat das Schadensereignis beispielsweise im Mai stattgefunden, so verjährt der Schadensersatzanspruch im März des Folgejahres. Andere Fristen gelten, wenn das Ausmaß des Schadens unbekannt oder noch nicht absehbar ist. Sofern der Schädigende unbekannt ist, gilt eine Verjährungsfrist von 10 Jahren. Kann das Ausmaß der Schäden noch nicht abgeschätzt werden, liegt die Frist sogar bei 30 Jahren.

Wie kann ein Anwalt bei Schadensersatzansprüchen helfen?

Sie möchten Ihre Schadensersatzansprüche geltend machen? Dann sollten Sie sich anwaltliche Unterstützung holen und ein Erstgespräch in unserer Kanzlei vereinbaren. In diesem Rahmen prüfen wir, ob und in welcher Höhe Anspruch auf Schadensersatz besteht. Lassen Sie sich von uns Ihre Optionen, Chancen und Risiken aufzeigen. Haben wir Sie zu Ihren Rechten und Möglichkeiten informiert, entscheiden Sie selbst, ob Sie uns mit der Geltendmachung Ihrer Schadensersatzansprüche beauftragen.


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