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Rechtsberatung zu Rauschmitteldelikten in Stuttgart

Als eines der wichtigsten Teilgebiete des Strafrechts in Deutschland richtet sich das Betäubungsmittelstrafrecht (BtMG) gegen strafbare Verstöße sowohl von Händlern als auch Konsumenten. Welche kriminellen Handlungen unter solche Rauschmitteldelikte fallen, ist in den §§ 29 bis 30b BtMG festgelegt. Demzufolge stehen der Anbau, die Herstellung, der Erwerb und der Handel mit Betäubungsmitteln unter Strafe. Einer solchen Straftat wird grundsätzlich ein finanzielles Eigeninteresse der handelnden Person vorausgesetzt.

Da bei Rauschmitteldelikten oftmals Irrtümer vorliegen, muss die Bereicherungsabsicht der beschuldigten Person im Einzelfall durch einen Anwalt geprüft werden. Wir von der Anwaltskanzlei Scheere & Maly in Stuttgart sind Ihr Ansprechpartner, wenn Ihnen eine solche Straftat vorgeworfen wird.


Was ist das Betäubungsmittelgesetz?

Das Betäubungsmittelgesetz dient der Bekämpfung der Drogenkriminalität. Demnach richtet es sich gegen kriminelle Handlungen im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln. Darunter fallen folgende Stoffe:

  • Chemischen Elemente sowie deren natürlich vorkommende Gemische und Lösungen
  • Pflanzen, Algen, Pilze und Flechten sowie deren Teile und Bestandteile in bearbeitetem oder unbearbeitetem Zustand
  • Tierkörper sowie Körperteile und Stoffwechselprodukte von Mensch und Tier in bearbeitetem oder unbearbeitetem Zustand
  • Mikroorganismen einschließlich Viren sowie deren Bestandteile oder Stoffwechselprodukte

Verbotene Substanzen bzw. nicht verkehrsfähige Betäubungsmittel sind im BtMG aufgeführt und umfassen unter anderem folgende Drogen:

  • Cannabis
  • Heroin
  • Kokain
  • Morphin
  • Codein
  • Meskalin

Welche Strafe droht bei einem Drogendelikt?

Bei einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz hat der Täter mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren zu rechnen. Allerdings ist der Tatbestand oftmals recht unübersichtlich, sodass spezielle Einzelhandlungen in die Rechtsprechung einbezogen werden müssen. Dazu kommt, dass der Konsum harter Drogen sowie der regelmäßige Cannabiskonsum das Entziehen der Fahrerlaubnis nach sich ziehen kann. Von entscheidender Bedeutung für das Strafmaß ist zudem, ob eine sogenannte nicht geringe Menge (ngM) vorliegt.

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Was ist eine nicht geringe Menge von Betäubungsmitteln?

Liegt eine nicht geringe Menge von Betäubungsmitteln vor, wird die Tat als Verbrechen eingestuft und ist mit einer entsprechend höheren Strafe bedroht. In einem solchen Fall liegt die Mindeststrafe für den Besitz von Rauschmitteln bei einem Jahr Freiheitsstrafe (§ 29a BtMG). Wie viel genau eine nicht geringe Menge ist, bestimmt sich anhand der reinen Wirkstoffmenge und muss individuell bestimmt werden.

Wann sollte ich einen Anwalt hinzuziehen?

Sie werden eines Rauschmitteldelikts beschuldigt? Dann sollten Sie so schnell wie möglich einen Anwalt einschalten, der sich mit der Rechtsmaterie auskennt. Bis dahin machen Sie auf keinen fall schnelle Aussagen, sondern nehmen unbedingt Ihr Aussageverweigerungsrecht wahr. Ad-hoc-Aussagen, die von der Polizei erzwungen wurden, lassen sich selbst durch einen erfahrenen Strafverteidiger nur schwer widerlegen. Wir von der Anwaltskanzlei Scheere & Maly unterstützen Sie frühzeitig mit unserer Rechtsberatung und vertreten Sie auch vor Gericht mit der nötigen Fachkompetenz.

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Rauschmittel zum Rauchen