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Vom Blitzer erwischt: Was erwartet Temposünder?

Jeden Tag werden auf deutschen Straßen zahlreiche Geschwindigkeitsüberschreitungen begangen. Da Temposünder mit ihrem Verhalten die Sicherheit im Straßenverkehr gefährden, sieht die Straßenverkehrsordnung (StVO) mitunter harte Maßnahmen in Form von Bußgeldern oder Fahrverboten vor. Auf diese Weise soll für alle Verkehrsteilnehmer Sicherheit gewährleistet sein. Doch was geschieht eigentlich, wenn Sie geblitzt wurden? Wir von der Anwaltskanzlei Scheerer & Maly in Stuttgart klären Sie umfassend auf.


Was passiert nach einem Geschwindigkeitsverstoß?

Sind Sie geblitzt worden, gibt es drei Optionen. Entweder Sie werden direkt vor Ort angehalten und mit dem Messergebnis konfrontiert oder die Bußgeldstelle schickt Ihnen als Fahrzeughalter einen Anhörungsbogen zu. Senden Sie diesen nicht beantwortet zurück, überträgt die Bußgeldstelle der örtlichen Polizei die Aufgabe, den verantwortlichen Fahrer ausfindig zu machen.

Die dritte Möglichkeit ist, dass Sie bei einem eindeutigen Blitzerfoto direkt einen Bußgeldbescheid zugeschickt bekommen. Sind Sie dennoch der Meinung, zu Unrecht einer Geschwindigkeitsüberschreitung beschuldigt zu werden oder liegt ein Messfehler vor, können Sie Einspruch gegen den Bußgeldbescheid erheben. Erhalten Sie gar keine Post, obwohl Sie geblitzt wurden, müssen Sie nicht selbst tätig werden. Nach drei Monaten gilt der Verstoß als verjährt.

Auto wird wegen Geschwindigkeitsüberschreitung geblitzt


Welche Sanktionen sind zu befürchten?

Üblicherweise geht aus dem Bußgeldbescheid hervor, welchen Verstoß Sie begangen und mit welchen Sanktionen Sie zu rechnen haben. Außerorts müssen Sie ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 26 km/h mit einem Bußgeld, einem Punkt und einem Fahrverbot von einem Monat rechnen. Innerorts ist dies bereits bei einer Überschreitung von 21 km/h der Fall. Fahren Sie über 70 km/h zu schnell, müssen Sie ein Bußgeld von 600 € bezahlen, bekommen 2 Punkte und haben für 3 Monate keine Fahrerlaubnis. Innerorts gilt die gleiche Regel, nur dass das Bußgeld hier bei 680 € liegt.

Wie kann ein Anwalt helfen?

Es ist keine Seltenheit, dass Blitzer falsch messen, den Toleranzabzug nicht richtig gewähren oder die Messbeamten beim Aufstellen des Blitzers nicht alle Regeln befolgen. Ein Rechtsanwalt für Verkehrsrecht kann Ihnen dabei helfen, den Bußgeldbescheid oder das Fahrverbot zu mildern. Wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen gerne jederzeit an unsere Anwaltskanzlei in Stuttgart.

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