Title: Schadensersatz
Published: 31. Januar 2020
Last modified: 19. Oktober 2023

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# Anwaltliche Unterstützung zum Thema Schadensersatz in Stuttgart

Nach einer Sachbeschädigung, einem Unfall oder einem medizinischen Behandlungsfehler
können Sie als geschädigte Person unter Umständen Schadensersatz **geltend machen**.
Dies ist der Fall, wenn durch die schuldhafte Handlung Ihr **Leben**, Ihr **Eigentum**
oder Ihre **Rechte verletzt** werden.

Dabei muss zweifelsfrei nachweisbar sein, dass tatsächlich ein **wirtschaftlich 
messbarer Schaden** entstanden ist. Gerne beraten unsere **Fachanwälte und -anwältinnen**
Sie in der Anwaltskanzlei Scheerer & Maly in Stuttgart im Einzelfall ausführlich
zu Ihren Rechten und prüfen für Sie genau, **welche Schadensersatzansprüche Ihnen
zustehen**.

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## Wann besteht Anspruch auf Schadensersatz?

Laut §§ 823 ff. BGB besteht unter anderem bei folgenden **Rechtsverletzungen** eine**
Schadensersatzpflicht**:

 * Verletzung vertraglicher **Sorgfaltspflichten** (z.B. fehlerhafte Beratung durch
   einen Steuerberater)
 * Verletzung einer Pflicht aufgrund eines **Kaufvertrages** (z.B. nicht bezahlte
   Ware)
 * **Sachschäden** (z.B. Kratzer am Auto nach fehlerhaftem Ausparken)
 * **Personenschäden** (z.B. bei Ärztepfusch oder Behandlungsfehler)
 * Verletzung von **Persönlichkeitsrechten**

☎ Jetzt unverbindlich Rechtsberatung vereinbaren:

Tel.: [0711 - 718 763 32](https://www.scheerer-maly.de/schadensersatz/+4971171876332?output_format=md)

## Gesetzlicher und vertraglicher Schadensersatzanspruch

Gesetzliche Schadensersatzansprüche sind in Bezug auf die unerlaubte Handlung **
in entsprechenden Gesetzen normiert**. So ist nach § 249 Abs. 1 BGB der oder die
Schädigende gesetzlich dazu verpflichtet, den** Zustand wiederherzustellen, der 
ohne das schädigende Ereignis bestanden hätte**. Dies umfasst auch den entgangenen
Gewinn, der nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge eingetreten wäre.

Ein vertraglicher Schadensersatzanspruch ergibt sich hingegen aus **Vereinbarungen
zwischen Anspruchsteller bzw. -stellerin und Anspruchsgegner bzw. -gegnerin** durch
einen im Vorfeld zwischen beiden Parteien geschlossenen Vertrag. Werden die darin**
festgeschriebenen Leistungspflichten** verletzt, übernimmt die entsprechende Vertragspartei
dafür die Haftung.

Ein entsprechender vertraglicher Schadensersatzanspruch entsteht zum Beispiel, wenn
der Verkäufer bzw. die Verkäuferin die vom Käufer bzw. der Käuferin bestellten **
Waren** nicht oder nur **verspätet liefert**. Der vertragliche Schadensersatzanspruch
besteht nur dann, wenn dem Gläubiger oder der Gläubigerin dadurch tatsächlich ein**
Gewinn entgeht** oder ihm durch die Verzögerung **Kosten entstehen**.

![Kratzer am Auto nach Ausparken](https://www.scheerer-maly.de/wp-content/uploads/
sites/746/2021/05/kratzer-auto-1024x684-1.jpg)

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## Unterschied zwischen Schadensersatz und Schmerzensgeld

Auch wenn sie umgangssprachlich häufig synonym verwendet werden, sind Schadensersatz
und Schmerzensgeld rechtlich **zwei unterschiedliche Konzepte**. In einigen Fällen
können Sie daher sogar **beides fordern**.

Schadensersatzforderungen dienen dem **Begleichen eines entstandenen Schadens**,
der Sie Geld kostet. Nach einem Autounfall sind das zum Beispiel die Kosten für 
die Werkstatt, aber auch für Arztrechnungen, Medikamente oder eine Haushaltshilfe,
während Sie im Krankenhaus liegen oder körperlich eingeschränkt sind. Insgesamt 
gehören zum Schadensersatz **sämtliche Kosten, die im Zusammenhang mit dem entsprechenden
Vorfall stehen**.

Schmerzensgeld können Sie hingegen nur dann fordern, wenn Ihnen durch jemand anderen**
körperliche oder seelische Schmerzen** zugefügt wurden. Während Schmerzensgeldzahlungen
in den USA in die Millionenhöhe gehen können, fallen sie in Deutschland deutlich
moderater aus. Bei **leichten Verletzungen**, die ohne bleibende Schäden wieder 
abheilen, können Sie mit einem **vierstelligen Betrag** rechnen. Bei **schwereren
Verletzungen** mit dauerhaften Auswirkungen sind **fünfstellige Beträge** möglich.

## Verjährung bei Schadensersatzansprüchen

Schadensersatz kann grundsätzlich nur geltend gemacht werden, wenn der **Anspruch**
darauf noch nicht verjährt ist. Gemäß § 195 BGB ist dies nach einer **Frist von 
drei Jahren** der Fall. Die Verjährungsfrist beginnt am **Ende des Jahres, in dem
der Schaden aufgetreten ist**. Von dieser allgemeinen Regelung gibt es diverse Ausnahmen.

Wenn das **Ausmaß des Schadens zunächst unbekannt oder noch nicht absehbar** ist,
beginnt die Verjährung des Schadensersatzes ab dem Zeitpunkt, an dem diese bekannt
werden. Wenn der **Verursacher** oder die Verursacherin des Schadens **unbekannt**
ist, zum Beispiel bei einer Sachbeschädigung oder Fahrerflucht, verlängert sich 
die Verjährungsfrist der Schadensersatzansprüche auf **zehn Jahre**.

Eine weitere Ausnahme sind** Schäden und Verletzungen des Lebens, des Körpers, der
Gesundheit oder der Freiheit**. Stellt zum Beispiel ein Arzt oder eine Ärztin eine
fehlerhafte Diagnose, die eine falsche Behandlung und langjähriges Leiden nach sich
zieht, können Betroffene **bis zu 30 Jahre** lang Ansprüche auf Schadensersatz geltend
machen.

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## Schadensersatzanspruch geltend machen 

Sie möchten Ihren Schadensersatzanspruch geltend machen? Das geht am besten mit **
anwaltlicher Unterstützung**. In einem Erstgespräch in unserer Kanzlei prüfen wir,
ob und in welcher Höhe Anspruch auf Schadensersatz bestehen könnte. Lassen Sie sich
von uns Ihre **Optionen, Chancen und Risiken aufzeigen**. Nachdem wir Sie über Ihre
Rechte und Möglichkeiten informiert haben, entscheiden Sie selbst, ob Sie uns mit
der Geltendmachung Ihrer Schadensersatzansprüche beauftragen.

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